WIBank-Darlehen für Photovoltaikanlagen (Hessen)
Kredit 10.000 € – 50.000 €
Darlehen — das Geld muss zurückgezahlt werden.
Darlehen 10.000–50.000 €, Landeszinsverbilligung 1,5 Prozentpunkte p.a. (10 Jahre Zinsbindung)
Stand: 18.07.2026
Solarförderung 2026 im Überblick: Für Photovoltaik-Dachanlagen und Batteriespeicher gibt es neben der Einspeisevergütung und dem KfW-Kredit 270 zahlreiche regionale Zuschüsse — viele Städte und Stadtwerke zahlen pro kWp Anlagenleistung oder pro kWh Speicherkapazität. Dazu kommt die 0-%-Mehrwertsteuer für Anlagen bis 30 kWp.
Stand der Programmprüfung: 18.07.2026
Für Photovoltaik-Dachanlagen und Batteriespeicher greifen mehrere Förderebenen gleichzeitig, und sie schließen sich nicht gegenseitig aus. Auf Bundesebene gibt es keinen direkten Zuschuss zur Anschaffung, dafür drei stabile Bausteine: die laufende Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz für jede eingespeiste Kilowattstunde, den Nullsteuersatz auf Kauf und Installation von Anlagen bis 30 Kilowattpeak (Speicher eingeschlossen) und zinsgünstige KfW-Kredite für die Finanzierung. Zusätzlich zahlen viele Städte, Stadtwerke und einzelne Länder echte Zuschüsse — oft gestaffelt nach Anlagenleistung in Kilowattpeak oder nach Speicherkapazität in Kilowattstunden.
Die Einspeisevergütung ist keine Förderung im klassischen Sinn, sondern eine über 20 Jahre garantierte Vergütung je Kilowattstunde, deren Höhe sich nach dem Inbetriebnahme-Datum richtet und alle sechs Monate für Neuanlagen leicht sinkt. Sie lässt sich mit einem kommunalen Zuschuss kombinieren, weil beide rechtlich unterschiedliche Dinge sind. Trotzdem ist für die Wirtschaftlichkeit meist der Eigenverbrauch entscheidender als die Vergütung: Selbst verbrauchter Strom erspart dir den deutlich teureren Netzbezug. Ein Batteriespeicher hebt die Eigenverbrauchsquote spürbar an, weshalb ihn viele kommunale Programme gezielt mitfördern oder sogar zur Bedingung machen.
Eine Sonderform ist Mieterstrom: Der Vermieter oder ein Dienstleister betreibt die Anlage auf dem Dach und liefert den Strom direkt an die Mieter im Haus, gesetzlich verpflichtend günstiger als der Grundversorgertarif. Dafür gibt es zusätzlich zur normalen Einspeisevergütung für Überschussstrom einen eigenen Mieterstromzuschlag. Mit dem Solarpaket I wurde das Modell vereinfacht und gilt inzwischen auch für Gewerbegebäude und ganze Quartiere — einzelne Städte fördern Mieterstrom-Anlagen sogar zusätzlich.
Antragsberechtigt ist bei der Dachanlage grundsätzlich, wem das Dach gehört — Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften also, während Mieter selbst keine eigene Anlage fördern lassen können, aber von Mieterstrom-Modellen profitieren. Wichtig bei allen kommunalen und Landeszuschüssen: Der Antrag muss so gut wie immer vor dem Kaufvertrag gestellt werden, sonst entfällt der Anspruch. Ob sich mehrere Ebenen kombinieren lassen, regelt jeweils die Förderrichtlinie des Programms — die Kumulierungsregeln stehen auf jeder Programmseite, soweit veröffentlicht.
Welche Programme das im Einzelnen sind, hängt stark von deiner Stadt und deinem Bundesland ab — von einmaligen Zuschüssen pro Kilowattpeak über Speicherboni bis zu reinen Beratungsförderungen. Die Übersicht unten zeigt alle Städte mit eigenem Programm sowie die überregionalen Landes- und Bundesbausteine, jeweils mit Budget-Ampel und dem zuletzt geprüften Stand.
Kredit 10.000 € – 50.000 €
Darlehen — das Geld muss zurückgezahlt werden.
Darlehen 10.000–50.000 €, Landeszinsverbilligung 1,5 Prozentpunkte p.a. (10 Jahre Zinsbindung)
Stand: 18.07.2026
750 € – 30.000 €
Pauschale Zuschüsse von 750 Euro für Zählerschränke, bis zu 4.750 Euro für Stromspeicher, bis zu 5.700 Euro für denkmalgerechte PV-Anlagen, bis zu 15.000 Euro für Gutachten, Studien, Zähler- und Messkonzepte, bis zu 30.000 Euro für Stromspeicher und Sonde
Stand: 18.07.2026
Kredit ab 35.000 €
Darlehen — das Geld muss zurückgezahlt werden.
Kredit ab 35.000 €, Tilgungszuschuss bis 20 % für Batteriespeicher (max. 50.000 €/Jahr)
Stand: 18.07.2026
Kredit ab 5.000 €
Darlehen — das Geld muss zurückgezahlt werden.
Kredit ab 5.000 €; PV-Anlage bis max. 30 kWp, inkl. Speicher und Wallbox
Stand: 18.07.2026
Kredit
Darlehen — das Geld muss zurückgezahlt werden.
Bis zu 100 % der Investitionskosten
Stand: 18.07.2026
Kredit bis 150.000 €
Darlehen — das Geld muss zurückgezahlt werden.
bis 150.000 EUR
Stand: 18.07.2026
Kredit
Darlehen — das Geld muss zurückgezahlt werden.
Kredit bis zu 100 % der Investitionskosten; Zinssatz tagesaktuell und bonitätsabhängig über die Hausbank
Stand: 18.07.2026
Vergütung
Laufende Vergütung bzw. Steuervorteil — kein einmaliger Zuschuss.
Volleinspeisung: 12,34 ct/kWh (bis 10 kWp), 10,35 ct/kWh (10–100 kWp); Überschusseinspeisung: 7,78 ct/kWh (bis 10 kWp), 6,73 ct/kWh (10–40 kWp), 5,50 ct/kWh (40–100 kWp) — für Inbetriebnahmen 01.02.–31.07.2026
Stand: 18.07.2026
Zuschuss gemäß Förderrichtlinie progres.nrw – Klimaschutztechnik
Stand: 18.07.2026
Zuschuss gemäß Förderrichtlinie progres.nrw – Klimaschutztechnik
Stand: 18.07.2026
Programm eingestellt; ehemals Zuschüsse für PV-Batteriespeicher und Energiemanagement
Stand: 18.07.2026
| Stadt | Bundesland | Status | max. Förderung |
|---|---|---|---|
| Wuppertal | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 1.000 € |
| Leipzig | Sachsen | Budget verfügbar | 300 € |
| Osnabrück | Niedersachsen | Budget verfügbar | 20.000 € |
| Schönau im Schwarzwald | Baden-Württemberg | Budget verfügbar | 20.000 € |
| Darmstadt | Hessen | Budget verfügbar | 6.000 € |
| Würzburg | Bayern | Budget verfügbar | 5.000 € |
| Mannheim | Baden-Württemberg | Budget verfügbar | 4.500 € |
| Köln | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 3.800 € |
| Bochum | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 2.250 € |
| Hannover | Niedersachsen | Budget verfügbar | 2.000 € |
| Regensburg | Bayern | Budget verfügbar | 1.500 € |
| Wiesbaden | Hessen | Budget verfügbar | 1.350 € |
| Dortmund | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 1.000 € |
| Bremen | Bremen | Budget verfügbar | 750 € |
| Siegen | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 750 € |
| Schwerin | Mecklenburg-Vorpommern | Budget verfügbar | 600 € |
| Menden | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 500 € |
| Ulm | Baden-Württemberg | Budget verfügbar | 500 € |
| Dinslaken | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 300 € |
| Konstanz | Baden-Württemberg | Budget verfügbar | 300 € |
| Castrop-Rauxel | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 200 € |
| Recklinghausen | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | 100 € |
| Elmshorn | Schleswig-Holstein | Budget verfügbar | — |
| Heidelberg | Baden-Württemberg | Budget verfügbar | — |
| Kiel | Schleswig-Holstein | Budget verfügbar | — |
| Neunkirchen | Saarland | Budget verfügbar | — |
| Stuttgart | Baden-Württemberg | Budget verfügbar | — |
| Tübingen | Baden-Württemberg | Budget verfügbar | — |
| Unna | Nordrhein-Westfalen | Budget verfügbar | — |
| Aachen | Nordrhein-Westfalen | derzeit kein aktives Programm | 10.000 € |
| Bad Homburg vor der Höhe | Hessen | derzeit kein aktives Programm | 8.000 € |
| Potsdam | Brandenburg | derzeit kein aktives Programm | 3.000 € |
| Karlsruhe | Baden-Württemberg | derzeit kein aktives Programm | 2.500 € |
| Ludwigsburg | Baden-Württemberg | derzeit kein aktives Programm | 1.500 € |
| Mainz | Rheinland-Pfalz | derzeit kein aktives Programm | 1.500 € |
| Göttingen | Niedersachsen | derzeit kein aktives Programm | 1.200 € |
| Oldenburg | Niedersachsen | derzeit kein aktives Programm | 125 € |
| Düsseldorf | Nordrhein-Westfalen | derzeit kein aktives Programm | — |
| Erkrath | Nordrhein-Westfalen | derzeit kein aktives Programm | — |
| Frankfurt am Main | Hessen | derzeit kein aktives Programm | — |
| München | Bayern | derzeit kein aktives Programm | — |
| Nürnberg | Bayern | derzeit kein aktives Programm | — |
Die Einspeisevergütung nach EEG (laufende Vergütung je kWh), zinsgünstige KfW-Kredite und die 0-%-Mehrwertsteuer beim Kauf. Direkte Bundes-Zuschüsse für private Dachanlagen gibt es aktuell nicht — dafür zahlen viele Städte und Stadtwerke.
Häufig ja: Viele kommunale Programme zahlen einen Bonus je Kilowattstunde Speicherkapazität oder setzen einen Speicher für den PV-Zuschuss voraus.
In der Regel ja — die Einspeisevergütung ist keine Zuschussförderung im Sinne der Kumulierungsverbote. Ob sich kommunale Zuschüsse mit KfW-Krediten kombinieren lassen, regelt die jeweilige Förderrichtlinie.
Meist ja, vor allem bei einem hohen Eigenverbrauchsanteil. Ein kommunaler Zuschuss verkürzt die Amortisation zusätzlich — prüfe mit deiner PLZ, was bei dir gezahlt wird.
Die Sätze werden von der Bundesnetzagentur festgelegt, gelten für 20 Jahre ab Inbetriebnahme und sinken für Neuanlagen alle sechs Monate leicht. Die aktuell gültigen Werte findest du direkt bei der Bundesnetzagentur.
Der Vermieter liefert Solarstrom vom Dach direkt an die Mieter im Haus, gesetzlich günstiger als der Grundversorgertarif, und bekommt dafür zusätzlich zur Einspeisevergütung einen Mieterstromzuschlag. Einzelne Städte fördern solche Anlagen extra.
Ja — Marktstammdatenregister und Netzanschlussbegehren beim Netzbetreiber sind Pflicht, das übernimmt in der Regel der Fachbetrieb im Rahmen der Installation.
Offizielle Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bundesnetzagentur (EEG-Vergütungssätze) · § 12 Abs. 3 Umsatzsteuergesetz (Nullsteuersatz). Maßgeblich sind immer die aktuellen Angaben der jeweiligen Stelle.