Regentonne & Gartenbewässerung fördern lassen

Trockene Sommer, steigende Wasserpreise — Kommunen belohnen jeden gespeicherten Liter.

Was gefördert wird

Typische Konditionen

30–50 % der Kosten, gedeckelt zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro; Antrag vor dem Kauf, Nachweis per Rechnung. Für die Nutzung im Haus (WC/Waschmaschine) gelten zusätzlich Technikregeln (Trennung vom Trinkwassernetz, Anzeige beim Versorger).

Der Ablauf ist überall ähnlich: Zuschuss bei der Kommune beantragen, Bewilligung abwarten, erst dann kaufen und einbauen lassen, anschließend die Rechnung einreichen. Wer vorher bestellt, riskiert den Zuschuss zu verlieren. Weil die Programme städtisch verwaltet werden und nicht bundesweit einheitlich sind, lohnt vor jedem Kauf ein Blick auf die aktuelle Förderrichtlinie der eigenen Stadt — dort stehen die genauen Fördersätze und Höchstbeträge.

Lohnt sich das?

Eine 300-l-Tonne spart Komfort, eine 3.000–5.000-l-Zisterne bei Gartenbewässerung schnell 20–40 m³ Trinkwasser pro Jahr — mit Zuschuss amortisiert sich die Zisterne oft in unter 10 Jahren, in Städten mit gesplitteter Niederschlagswassergebühr noch schneller.

Alle Programme deiner Region: Regenwasser & Begrünung. Wer im selben Garten zusätzlich eine versiegelte Fläche zurückbauen will, findet die passenden Programme im Ratgeber Schottergarten umwandeln.

Häufige Fragen zu Regentonne & Zisterne

Werden auch einfache Regentonnen gefördert?

Ja, in einigen Städten: Marburg hat zum Beispiel ein eigenes Regentonnen-Programm im „Nachhaltigen Wassermanagement". Häufiger gefördert werden aber größere Zisternen ab rund 1.000 Litern.

Ab welcher Größe wird eine Zisterne gefördert?

Meist ab etwa 1.000 bis 2.000 Litern — Bonn fördert Zisternen bereits ab 1.000 Litern, Offenbach ab 2.000 Litern mit 500 bis 1.000 Euro.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Typisch sind 30 bis 50 % der Kosten, gedeckelt zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro. Der Antrag muss vor dem Kauf gestellt werden, die Auszahlung erfolgt gegen Rechnung.

Zählt auch die Bewässerungstechnik zur Förderung?

Ja, in den meisten Programmen läuft der Anschluss von Speicher und Bewässerung als „Regenwassernutzung" mit — inklusive Pumpe und Filter.

Was ist bei der Nutzung im Haus zu beachten?

Für Toilette oder Waschmaschine gelten zusätzliche Technikregeln: Das Regenwassernetz muss vom Trinkwassernetz getrennt sein, und die Anlage muss beim Versorger angezeigt werden.

Lohnt sich eine Zisterne überhaupt?

Bei Gartenbewässerung spart eine 3.000- bis 5.000-Liter-Zisterne schnell 20 bis 40 m³ Trinkwasser pro Jahr. Mit Zuschuss amortisiert sie sich oft in unter 10 Jahren, in Städten mit gesplitteter Niederschlagswassergebühr sogar noch schneller.