Dachdämmung fördern lassen
Bis zu ein Drittel der Heizwärme geht übers Dach verloren — entsprechend hoch ist die Förderung.
Der Zuschuss
15 % über die BAFA (BEG Einzelmaßnahme Gebäudehülle) plus 5 % iSFP-Bonus mit Sanierungsfahrplan. Bei typischen Dachdämmungs-Kosten von 15.000–25.000 € sind das schnell 3.000–5.000 € geschenkt.
Technische Voraussetzung: der U-Wert
Nach der Dämmung muss das Dach (bzw. die oberste Geschossdecke) einen U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K) erreichen — das entspricht je nach Material grob 16–20 cm Dämmstoff. Dein Energie-Effizienz-Experte (Pflicht für den Antrag) rechnet das nach.
Eigenleistung möglich
Wer selbst Hand anlegt, bekommt die Materialkosten gefördert — ein Fachbetrieb oder Energieberater muss die fachgerechte Ausführung bestätigen. Gerade beim Dachboden-Dämmen (oberste Geschossdecke) eine sehr günstige Maßnahme mit kurzer Amortisation.
Reihenfolge beachten
- Energieberater einbinden (iSFP lohnt fast immer — 5 % Bonus auf alles Weitere).
- BAFA-Antrag stellen — vor Auftragsvergabe.
- Dämmen, Fachunternehmererklärung einreichen, Zuschuss kassieren.
Warum sich die Reihenfolge auszahlt: Wer zuerst den Energieberater einbindet, hebt den Fördersatz auf 20 Prozent an und bekommt zugleich einen Plan, der weitere Maßnahmen am Haus sinnvoll aufeinander abstimmt. Bei den genannten Kosten von 15.000 bis 25.000 Euro macht allein der iSFP-Bonus einen spürbaren Unterschied beim Zuschuss. Wer die Dämmarbeiten in Eigenleistung übernimmt, senkt die Kosten zusätzlich, weil dann nur die Materialkosten in die Förderung einfließen — die fachgerechte Ausführung muss trotzdem ein Fachbetrieb oder Energieberater bestätigen. Entscheidend bleibt, den BAFA-Antrag vor der Beauftragung zu stellen, sonst entfällt der Zuschuss vollständig.
Hinweis: BEG-Reform zum 21.07.2026 — aktuelle Sätze vor Beauftragung beim BAFA prüfen. Regionale Zusatz-Zuschüsse findest du in der Sanierungs-Übersicht. Wer noch keinen Sanierungsfahrplan hat, findet im Ratgeber iSFP-Bonus, wie sich die 5 % Extra-Zuschuss auch für andere Maßnahmen am Haus mitnehmen lassen.
Häufige Fragen zur Dachdämmung-Förderung
Wie hoch ist der Zuschuss für die Dachdämmung?
Bis zu 20 Prozent: 15 Prozent über die BAFA (BEG Einzelmaßnahme Gebäudehülle) plus 5 Prozent iSFP-Bonus mit Sanierungsfahrplan. Bei typischen Kosten von 15.000–25.000 € sind das 3.000–5.000 € Zuschuss.
Welchen U-Wert muss das gedämmte Dach erreichen?
Höchstens 0,14 W/(m²K) — das entspricht je nach Material grob 16–20 cm Dämmstoff. Dein Energie-Effizienz-Experte rechnet das für den Antrag nach.
Kann ich die Dachdämmung in Eigenleistung machen und trotzdem fördern lassen?
Ja. Bei Eigenleistung werden die Materialkosten gefördert — ein Fachbetrieb oder Energieberater muss dafür die fachgerechte Ausführung bestätigen.
Muss der Antrag vor der Beauftragung gestellt werden?
Ja. Erst den BAFA-Antrag stellen, dann den Auftrag vergeben — danach wird gedämmt und die Fachunternehmererklärung eingereicht.
Brauche ich für die Dachdämmung einen Energieberater?
Ja, ein Energie-Effizienz-Experte ist für den BAFA-Antrag Pflicht. Er lohnt sich meist doppelt, weil er auch den individuellen Sanierungsfahrplan mit 5 Prozent Extra-Bonus erstellen kann.
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