Hydraulischer Abgleich: Pflicht und Förderung
Die unterschätzte Maßnahme: wenige hundert Euro Kosten, dauerhaft niedrigere Heizkosten — und oft Fördervoraussetzung.
Was ist das überhaupt?
Beim hydraulischen Abgleich stellt der Fachbetrieb die Heizungsanlage so ein, dass jeder Heizkörper genau die richtige Wassermenge bekommt. Ergebnis: gleichmäßige Wärme, kein Gluckern, 5–15 % weniger Verbrauch. Kosten im Einfamilienhaus: meist 500–1.200 €.
Wann er Pflicht ist
Für größere Gebäude mit Gas-Zentralheizung (ab 6 Wohneinheiten) ist der Abgleich gesetzlich vorgeschrieben; bei geförderten Heizungstauschen und Effizienzmaßnahmen verlangen KfW und BAFA ihn praktisch immer als Teil der Fachunternehmererklärung.
So wird er gefördert
- Als Teil der Heizungsoptimierung: Die BAFA bezuschusst Optimierungsmaßnahmen an Bestandsheizungen (inkl. Abgleich und Pumpentausch) mit 15 %, mit iSFP 20 %.
- Als Umfeldmaßnahme beim Heizungstausch: Beim Wärmepumpen-Einbau zählt der Abgleich zu den förderfähigen Kosten der KfW-Heizungsförderung — also bis zu 70 % Zuschuss.
Der finanzielle Unterschied zwischen den beiden Förderwegen ist erheblich: Wird der Abgleich isoliert als Heizungsoptimierung beauftragt, gibt es 15 Prozent Zuschuss über die BAFA, mit iSFP 20 Prozent. Läuft er dagegen als Umfeldmaßnahme direkt beim Wärmepumpen-Einbau mit, zählt er zu den förderfähigen Kosten der KfW-Heizungsförderung — dort sind bis zu 70 Prozent Zuschuss möglich. Wer ohnehin die Heizung tauschen will, sollte den Abgleich deshalb nicht getrennt beauftragen, sondern gleich mit einplanen.
Praxis-Tipp: Direkt mit dem Heizungstausch beauftragen — dann läuft der Abgleich über die höhere Heizungsförderung statt über die 15-%-Schiene. Regionale Boni: Heizungsförderung in deiner Stadt.
Häufige Fragen zum hydraulischen Abgleich
Was macht der hydraulische Abgleich?
Ein Fachbetrieb stellt die Heizungsanlage so ein, dass jeder Heizkörper genau die richtige Wassermenge bekommt. Ergebnis: gleichmäßige Wärme, kein Gluckern und 5–15 % weniger Heizkosten.
Was kostet ein hydraulischer Abgleich?
Im Einfamilienhaus meist 500–1.200 €.
Ist der hydraulische Abgleich Pflicht?
Für größere Gebäude mit Gas-Zentralheizung ab 6 Wohneinheiten ist er gesetzlich vorgeschrieben. Bei geförderten Heizungstauschen und Effizienzmaßnahmen verlangen KfW und BAFA ihn praktisch immer als Teil der Fachunternehmererklärung.
Wie wird der hydraulische Abgleich gefördert?
Entweder als Heizungsoptimierung an der Bestandsheizung mit 15 Prozent (mit iSFP 20 Prozent) über die BAFA, oder als Umfeldmaßnahme beim Wärmepumpen-Einbau — dort zählt er zu den förderfähigen Kosten der KfW-Heizungsförderung mit bis zu 70 Prozent Zuschuss.
Sollte ich ihn separat oder zusammen mit dem Heizungstausch beauftragen?
Am besten direkt mit dem Heizungstausch: Dann läuft der Abgleich über die höhere Heizungsförderung statt über die 15-%-Schiene der Heizungsoptimierung.
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